9. Juni 2017 Bianka Wandersleb

Terror und kein Ende?

Seit einigen Jahren erschüttern immer wieder Meldungen über Anschläge die Welt, unschuldige Menschen verlieren ihre Gesundheit oder gar ihr Leben. Danach immer wieder der gleiche Reflex: Solidaritätsbekundungen und der Ruf nach mehr Sicherheit. Aber mehr Überwachung bedeutet nicht unbedingt mehr Sicherheit, das kann man in Großbritannien gerade erleben.

Die Politik muss endlich ihren Umgang mit Minderheiten, Einwanderern und Flüchtlingen überdenken. Wer an den Rand der Stadt abgeschoben wird, ohne Hoffnung auf ein besseres Leben, der ist empfänglich für Rattenfänger. Niemand wird als Terrorist geboren und niemand wirft ein lebenswertes Leben weg. So lange es Kriege auf der Welt gibt, wird es Menschen geben, die davor fliehen und woanders Frieden suchen. Solange die Industrienationen auf Kosten der armen Länder leben, werden Menschen versuchen, der Armut zu entfliehen.

Bevor sich nicht die Verhältnisse grundlegend ändern, wird auch der Terror immer wieder neue Opfer fordern.