13. März 2017 Dr. Iris Martin-Gehl

Hilfeersuchen des Kleingartenvereins „Tongebreite“ Sondershausen

Der Kleingartenverein (KGV) „Tongebreite“ in Sondershausen hat in den letzten Jahren viele Mitglieder verloren und möchte seine ungenutzten Parzellen zurückbauen und der Natur wieder geben. Dr. Iris Martin-Gehl (MdL) hat sich am Montag vom Vereinsvorsitzenden Herrn Müller das Vorhaben erklären lassen.

Der KGV "Tongebreite" entwickelte sich vor 70 Jahren auf dem Gelände einer ehemaligen Industriebrache, einer Tongrube. Zwischenzeitlich wurde diese Tongrube als Deponie für Bauschutt genutzt. Mit viel EIan und Mühen haben sich die Gärtner die Flächen nutzbar gemacht. Sogar die Hanglagen wurden als Gärten genutzt. Heute finden sich auf diesen Hanglagen ohne verkehrstechnische Anbindung und mit recht bescheidener Bebauung keine Pächter mehr. Der KGV hat deshalb beschlossen etwa 6000 Quadratmeter der Natur zurück zu geben. Die vorhandene herrenlose Bebauung, alte Lauben, Gartenzäune usw. sollen von den Flächen entfernt und umweltgerecht entsorgt werden.

Die eingeholten Kostenvoranschläge von Recyclinghof und Containerdienst belaufen sich um die 30.000 €, so dass ohne Hilfen diese Aufgabe finanziell nicht allein vom KGV zu stemmen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass 85% der Mitglieder Rentner und im Alter von über 70 Jahren sind. Durch die Hanglage ist der Rückbau sehr kompliziert und arbeitsaufwändig. Der Verein bittet daher um eine kräftige Unterstützung von mindestens 10.000 €.

Dr. Iris Martin-Gehl befürwortet das Rückbauprojekt des Kleingartenvereins zu Gunsten der Umwelt und Natur und versprach, sich nach entsprechenden Fördermöglichkeiten auf Landesebene zu erkundigen.